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Maultaschen

Vorbemerkung: Über das richtige Maultaschenrezept können Schwaben prächtig streiten. Ich streite nicht mit, sondern teile euch mit, wie wir die Maultaschen zubereiten. Wir machen immer mehr, damit sich die Arbeit auch lohnt. Die Maultaschen können sehr gut eingefroren werden. Wenn man weniger herstellen möchte, einfach die Mengen entsprechend herunterrechnen.

Zutaten für ca. 80-90 mittelgroße Maultaschen

3 kg Nudelteig ( 6 Pakete Fertigteig à 500 g oder vom Bäcker), 1500 g Schweinehackfleisch, 800 g Rinderhackfleisch, 800 g feines Wurstbrät, 5 Eier, 5 in Wasser eingeweichte alte Wecken oder entsprechend Semmelbrösel, 3-4 EL Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 3 große Zwiebeln, 2-3 Tassen Petersilie (gehackt).

Zubereitung:

Zwiebeln fein schneiden und in einem Topf in etwas Öl andünsten (nicht bräunen), Hitze abschalten und die gehackte Petersilie untermischen. Die Wecken in Wasser einweichen und auspressen, evtl. kleinschneiden. Aus dem Hackfleisch, dem Brät, den Wecken, den Zwiebeln mit Petersilie, ordentlich Salz und Pfeffer, gemahlener Muskatnuss und den Eiern einen Teig kneten (am Besten mit den Händen), bis alles sehr gut vermischt ist. Jeweils 1 Nudelteig ausrollen und 1/6 des Fleischteiges dünn aufstreichen, dabei etwas Rand frei lassen. Diesen freien Rand mit Wasser befeuchten. Den Teig zusammenrollen und die feuchten Enden gut andrücken. In 12-16 Stücke schneiden und im siedenden (leicht kochenden) Salzwasser in einem großen Topf ca. 10 - 15 Minuten garen.

Anmerkung: Man kann statt Wurstbrät auch einfach mehr Hackfleisch nehmen, dann aber 2 Eier mehr dazugeben. Zur Füllung eignet sich auch Spinat statt (und) Petersilie.
Man isst die Maultaschen frisch in Gemüse- oder Fleischbrühe oder mit etwas Brühe, dazu angebräunte Zwiebeln (geschmälzt) und Kartoffelsalat. Sie schmecken aber auch am nächsten Tag noch gut in der Pfanne angebraten mit Salaten.