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Die Bretagne in 1 Woche - September 1999

(in Kurzform, zum Nachreisen nur für besonders Schnelle geeignet)

(Die Fotos sind von Winfried J. - Zum Vergrößern bitte anklicken, zurück mit Mausklick auf das Bild)

Freitag, 27. 9. 99

Flug von Stuttgart nach Paris, von dort weiter nach Lorient (Bretagne). Übernahme eines Mietwagens von Sunny Cars.

Karte-Anklicken für Details

Unter Aufnahme erster Eindrücke wurde zuerst das zuvor gebuchte Hotel "La Croix Blanche" in St. Anne d'Auray angefahren und die Zimmer bezogen. Nach kurzer Rast gings weiter nach Quiberon (Wetter war gut, landeinwärts etwas Regen). Erste Eindrücke bretonischer Hafenstädtchen gesammelt.

Quiberon

Abends Rückkehr ins Hotel und Einnahme von Nahrung: Vorspeise: Lachs mit Beilagen kalt - Hauptgang: Dorade mit Beilagen - Nachgänge: Käseteller und tolles Eis.

Besondere Anmerkungen:

Bretonisches Bier ist sehr teuer und uns zu malzig (aber viel Alkohol), "hupfiges" Bett und kein richtiges Kopfkissen.


Samstag 28. 9. 1999

Das Frühstück war ganz ordentlich (Croissants, Baguette, Marmelade, usw.). Der anschließende Rundgang durch den Ort (St. Anna-Kirche und Umgebung) zeigte uns, dass dort in jeder Ecke bereits der Papst war. Beeindruckend ist auch das kolossale Erinnerungsdenkmal an den 1. Weltkrieg.

St.Anne d'Auray

Nach dem Einkauf eines Baguettes gings weiter nach Carnac (schöne Stadt), weiter nach Trinité-sur-MerTrinité sur mer mit einem superschönen Hafen (Hochzeitsschiffsumzug mit typischer Bretonenmusik). Promenade um den Hafen. Weiterfahrt nach Locmariaquer. Einkauf im Supermarkt (Käse, Wein, Tomaten). Weiter ging's zu einem der vielen Strände. Dort fand unter Kieferschatten unser erstes französisches Pickinicki statt. Anschließend Besuch verschiedener SteingeschichtenReihe Menhire bei Carnac mit mehr, teilweise ohne Erfolg (Tumulus, Dolmen, größter Menhir in 4 Teilen, größte Menhir-Felder bei Carnac).

Große Menhire

Weiterfahrt zum Hotel "Le Ty Lann" in St. Avé. Bessere Betten, kurzes Refraishing. Abends Besuch von Vannes - tolle Stadt, schönes Altstadtviertel mit auffälligen Fachwerkhäusern, mediterranes Hafenambiente.

Die Suche nach einem guten Lokal führt uns zu schönen Ecken. Essen gab´s dann im "Le Sinagot" (Bootstypbezeichnung): Sehr gute Muscheln, Meeresfrüchtesalat und unbekannte Fischart gebacken mit tollen Beilagen. Weißwein (Muskat) war auch gut. Am Hafen gab´s Kaffee (sehr groß und teuer) sowie Calvados. Frühes Bettgehen mit langem Prospekt-Studium. Hier nun noch 3 Bildchen von Vannes.

Remparts, die Befestigung von VannesAltes Gemäuer wie dieses gibt es viel in VannesWaschhaus in Vannes

Sonntag 29. 9. 1999

Kontinentales Frühstück in üblicher Weise. Fahrt nach Vannes wegen der Befestigungsanlagen im Morgenlicht, nochmals Neues entdeckt. Weiterfahrt um den Golf von Morbihan. Sehr schön fanden wir den Markt von Sarzeau (Viele Muscheln kostenlos, satt gegessen. Einkauf von Baguette, Wein, Austern, warmem Schinken gegrillt, Wasser, Käse, weiß-rote Radieschen). Fahrt nach Arzon (reich, wenig Charakter), weiter zur Spitze der Halbinsel nach Port-Navalo. Von dort Richtung Atlantik. Markt in Sarzeau Vesper in schöner Bucht eingenommen, allerdings kein Schatten. Grab eines unbekannten Matrosen. Bei der Rückfahrt Château de Suscinio (im Renovierungszustand) und riesiger Sandstrand. Weiter ging´s nach Josselin im Landesinnern (beeindruckende Festung, Führung teuer und schwer verständlich, Ort aber schön). Fortsetzung der Fahrt Richtung Rennes (rechts liegen gelassen), dann Richtung St. Malo. Abfahrt von der Autobahn nach Comburg (tolle Ansicht der Befestigung), weiter nach Le-Vivier-sur-Mer. Angebotene Hotels nicht für uns geeignet. Zurück nach Dol-de-Bretagne, dort brauchbares Hotel gefunden: "La Bresche Arthur"

Château de Josselin

Nette Chefin, guter Service (Zimmerwechsel wegen Küchengeruch problemlos) und ein tolles Essen, zu dem wir von unseren Freunden eingeladen wurden:

Pommeaux de Bretagne, Fois gras, Pastete, Nettigkeiten des Hauses, Muschelsuppe, Fisch mit Sauerampfer, Lamm mit guter Soße, Kaffeeschaum, Käseplatte (++), gute Desserts, Kleingebäck, Schokokugeln, Kaffee, WW, RW, Zigarillos, Calvados und anschließend dringend benötigt: Verdauungsspaziergang.

Montag 30. 8. 1999

Wir entscheiden uns beim üblichen Frühstück, im gleichen Hotel zu bleiben (La Bresche Arthur). Abfahrt nach Mont St. Michel (Wettertendenz schlechter). Hunderte anderer Touristen hatten die gleiche Idee wie wir. Mont St. Michel zeigt sich im grandiosen Anblick der Morgensonne. Wir mussten 2 Kilometer Fußmarsch auf uns nehmen, da die näher gelegenen Parkplätze wegen der Morgenflut noch gesperrt waren. Mt.St.M. bietet ein sehr beeindruckendes Innenleben (Räume, Hallen,...). Rückmarsch zum Auto bei einsetzender Ebbe und zunehmender Touristenflut. Heiß, schönes Wetter - zu warm angezogen.
Mt. St. MichelReisegruppe vor Mt.St.Michel
Weiterfahrt nach Cancale, der Austernhochburg Europas. Auch dort viel los, aber unbedingt eine Reise wert (Hafen, Ebbe, Fischer fahren in großer Zahl ins Watt). Gutes Mittagessen eingenommen (4 Personen - Muscheln, Krabben und anderes Getier). Exzellent!!

Austernbänke bei Cancale

Nächstes Ziel ist St. Malo, Fahrt über Küstenstraße, tolle Ecken. St. Malo besitzt einen großen Hafen mit großen Schiffen und vielen Engländern. Mauerspaziergang ganz herum und ein Trip ins Innere zeigen uns Badende, Inseln, schmale Gassen, bretonisches Gebäck, Musikanten, Kirchenfenster. St. Malo Weiter gings zum Gezeitenkraftwerk Barage de la Rance. Dort Schleußentheater wegen sehr vieler Segler, Masten, Hebebrücke. Kalter Wind.

Weiterfahrt nach Dinard (teuer, edel, tolle Aussichten, Engländer)

Bucht von Dinard

Rückfahrt nach Dol-de-Bretagne und Suche nach Restaurant: Relais de ?? - Muscheln, Lammkoteletten, Salate, Schinken, Käserestplatte, Eis in der Tüte,...Calvados, Bier. Heimfahrt nach langem Tag ins Hotel.



Dienstag 31. 8. 1999

Frühstück wie gehabt. Abfahrt nach Mont Dol de Bretagne. Tolle Aussicht bis rüber zum Mt.St.M. Weiterfahrt nach Dinan. Hübsche Altstadt, Turmbesteigung (schiefer Turm), Rundgang. Einkauf der nötigen Vespergegenstände. Runter mit dem Auto zum Hafen der Stadt am Fluss Rance. Kaffee und Orangina.

Tour d'Horloge in DinanAltstadt DinanGasse in Dinan

Wir lassen uns an einem schönen Sandstrand nieder (Nähe Cap Frehel). Es gibt Wein, Sprudel, Käse, Pasteten, Rillettes, Trauben, Tomaten,... Bleiben lange dort (Füße im Wasser gehabt, Hose nass da Welle zu groß). Weiterfahrt zum Cap Frehel in der Abendsonne. Tolle Aussicht nach allen Seiten, sogar bis nach St. Malo. Anschließend Suche nach Hotel erfolgreich: "Hotel Du Petit Prince" in Pléneuf-Val-André. Abenteuerlicher Treppenaufgang außen mit imitiertem Geländer aus Stein. Nach Bezug der Zimmer Suche nach Restaurant enttäuschend, im Ort tote Hose. Zurück zum Hotel. Dort mittelprächtig gespeist. Nach erfolgloser Suche einer Kneipe (wegen Bier) ab ins Bett. Bei nächtlicher Rückkehr schlägt Miraculix Kopf an Dachrinne an.

Mittwoch 1. 9. 1999

Frühstück: Selbstbedienung am Buffet, Kaffee leer, Obst, alte Tischdecke vom Vortag,...

Anschließend übliche Prozedur incl. erneutem Kopfanschlagen und Ausrutschen beim Gepäcktransport. Nahrung gekauft und getankt. Abfahrt Richtung Nordwesten. Binic - Erinnerung von früher, Ort auch heute noch schön. Weiter der Küste entlang nach Abbaye de Beauport, Paimpol, Pointe de L´Arcouest, Pointe du Château. Dort bei einsetzender Ebbe gevespert. Zimmer telefonisch nachgefragt.Eine der vielen schönen Buchten Weiter von Bucht zu Bucht. Wir halten in Perros-Guirec. Wunderschönes Hotel an Meeresbucht, eingesäumt von rosa Felsen (Granit rose). Zimmer gebucht, Spaziergang am Strand (rauf und wieder runter), Aperitif (Pastis, Suze).Perros Guirec

Essen im Hotel: Muscheln und Jakobsmuscheln, Lachs, mit Beilagen, Crêpes, und Eis, Seezunge, Rochen. Besuch des Casinos, Flut ist da, Wellen groß, Strand unter Wasser, Tag war anstrengend.


Donnerstag 2. 9. 1999

Das Frühstück war ärmlicher als sonst (genaue Zuteilung Butter und Marmelade), dafür wieder toller Meerblick. Anschließend in der Gegend Wanderung "Zöllnerweg" (Sentier des Douaniers). Pte. de Squewel bei Ploumanach. TolleGranit-Rose-Blöcke. Einer der großen landschaftlichen Höhepunkte der Reise (muss mal wieder dort hin).

Karte2Die Karte und die nachfolgenden Bilder geben ein wenig von der grandiosen Landschaft wieder.


Sentier de Douaniers1Sentier de Douaniers2

Sentier de Douaniers3Sentier de Douaniers4Sentier de Douaniers5

Weiterfahrt an der Küste Trébeurden, Lannion, St. Michel, Locquirec - Essen von "Stinkmuscheln" und vorzüglicher Crêpes. Weiter nach St. Thégonnec (im Landesinneren Richtung Brest) zum angeblich größten und schönsten Calvaire (Kreuzigungsgruppe, Beinhaus, abgebrannte Kirche 1998). Weiter über schnelle Straßen nach Sizun, Châteaulin , Douarnenez (sehr enttäuscht), Pointe du Raz (Busse, Parkgebühren, unsinniger Fußweg außen herum, nicht besonders interessant im Vergleich zu Granit Rose).

Pointe du Raz

Wieder zurück nach Audierne und übers Land nach Guilvinec. Hotel du Centre (sauber, deutsche Qualität in allen Bereichen) Nach Rundgang (es stank sehr, da bekannte Fischfabrik) Essen im Hotel. Spieße von Coquilles St. Jacques, St. Peter-Fisch, alles mit köstlichen Beilagen. Viel Wein und Calvados. Anschließend nettes Gespräch mit der Chefin (war im Schwarzwald als Au-Pair), viel Bier und ganz guter alter Calvados. Ein würdiger Abschlussabend

Freitag 3. 9. 1999

Frühstück wie immer, trotz Alkoholresten gute Stimmung (essen aber nicht ganz so viel wie sonst). Besuch bei Bekannten auf der Fahrt nach Quimper

Gutemine und MiraculixChisfix und Bildnix



Dort dann Besichtigung der Altstadt, inklusive Einheimischer in Landestracht.


BretoninGruppe Bretoninnen

Nächste Ziele Concarneau (Vauban-Festung vom Auto aus), Pont Aven - superverträumtes Künstlerambiente mit vielen Galerien und Touristen. Sollte man mal mit mehr Zeit besuchen. Rückfahrt nach Lorient. Fahren Richtung Flughafen nach Ploemeur. Dort Vesper in Bar. Rückgabe Auto am Flughafen problemlos. Einchecken, pünktlicher Rückflug nach Paris. Weiterflug verspätet, trinken im Flugzeug letzte Flasche Rotwein. Fast pünktliche Landung in Stuttgart.